Arme Gesellschaft

Ein tierisch sarkastischer, aber leider doch auch sehr wahrer Artikel auf heise.de ließ mich einen weiteren Spruch in einer etwas modifizierten Form neu auflegen. Na gut, der Spruch an sich soll so bleiben wie er ist, aber die diversesten und vollkommen daneben geratenen Interpretationen oder Reaktionen darauf sind letztlich das, was zu denken geben sollte.

Erkennt ihr Parallelen ? Ich ja …

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, die letzte Endmoräne abgetragen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann ( Weisheit der Cree Indianer )

Auch hierzu fallen mir dann so Manager-like sinnvolle Strategien ein, wie:

  • Wir machen eine Erhebung, ob wirklich alle Bäume verschwunden sind und falls auch nur einer noch steht heben wir diesen ins Rampenlicht und machen unbeirrt weiter.
  • Es wird eine neue Unterabteilung gegründet, welche sich nach einiger Zeit bereit erklärt die Verantwortung für alles zu übernehmen. Die eigentlichen Verantwortlichen schieben sich dafür dann noch eine fette „Aufdeckungsprämie“ ein.
  • Wir kaufen externe Mitarbeiter ein und betreiben nach einiger Zeit braves Finger-Pointing auf Sie, werfen sie wieder raus und machen weiter wie gehabt.
  • Es wird eine Taskforce ins Leben gerufen, welche Statistiken aufstellt wie unwarscheinlich es ist, Geld doch nicht essen zu können.
  • Wir starten diverse Werbespots in Funk und Fernsehen welche Geld in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen anpreist und verkaufen dann 100 Euro Scheine mit „Geschmack“ für 200 Euro.
  • Es werden diverse Autoren und Webmaster bestochen um die Definition von „vergiftet“ zu modifizieren und entsprechend zurecht zu rücken.
  • Wir versprechen hoch und heilig, daß wir davon nichts gewusst hätten, erheben die Putzfrau eben in einen Managerposten um sie anschliessend für alles an den Pranger zu stellen

( Quellenhinweis: www.wikipedia.de und www.heise.de )

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