Thinking Rock als Brain Extender

ThinkingRock als Brain-Extender

Nach und nach wurden bei mir die zu erledigenden Aufgaben immer mehr und auch die anstehenden Tasks wollten rechtzeitig erledigt werden oder zumindest wollte ich eben diese nicht vollkommen vergessen.

Ich hatte es mit der Kalenderfunktion von Zarafa versucht, doch hier fehlte mir die Nachverfolgbarkeit. Auch die Notizfunktion diverser Desktop-Helferlein brachte keinen nachhaltigen Erfolg. Seit einiger Zeit nutze ich nun ThinkingRock und bin vollauf zufrieden.

ThinkingRock ist ein sogenanntes GTD-Tool ( Getting Things Done ) und hilft einfach gesagt dabei, gerade existierende Gedanken, Aufgaben oder Termine zu managen. Das aus meiner Sicht genialste an diesem Programm ist allerdings die Strategie, wie solche Einträge angegangen werden.

Die Abfolge lässt sich vereinfacht so beschreiben, dass eine Idee ( Termin, Reminder, Notiz, was auch immer ) einfach „reingeschmissen“ und später dann zugeordnet und verwaltet wird. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand – es können Ideen ohne großartigen Zeitaufwand eingetragen werden und die Sortierung respektive Verwaltung dieser erfolgt einfch später, sobald sich die Zeit dazu ergibt. Klasse gelöst !

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Die anschliessend folgende Verwaltung der eingetragenen Ideen erfolgt nach einem ebenso einfachen wie auch durchdachten Schema. Aus den Ideen werden Tasks erstellt, welche dann frei definierbaren Projekten oder Gruppen zugeordnet werden können. Es sind Delegationen an andere Personen möglich – dies sogar direkt via Mail aus ThinkingRock heraus – welche dann mit einem Reminder versehen werden können um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Ein kleiner Wermutstropfen verbleibt aus meiner Sicht allerdings, denn die Oberfläche, welche zwar in verschiedenen Sprachen dargestellt werden kann, ist doch zu Beginn etwas unübersichtlich. Ich selbst habe einige Tage der Nutzung benötigt, um mich mittlerweile „blind“ zurechtzufinden – es ist also nicht sooo schlimm, doch eben nicht gerade eine Standard-Oberfläche welche durch intuitive Höchstleistungen glänzen kann 😉

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In der dann automatisch erstellten Übersicht aller Aufgaben ( Ideen, oder wie auch immer man das bezeichnen möchte ), welche sich nach den eigenen Vorstellungen frei gestalten lässt, werden die offenen Aufgaben angezeigt, es ist möglich in den erledigten Dingen zu recherchieren, geschlossene Tasks wieder zu eröffnen und noch vieles mehr – ThinkingRock ist hier wirklich mächtig, doch kommt dabei keinesfalls überladen daher.

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Dieses Tool ist in zwei Versionen zu bekommen. Die eine Version ist im Funktionsumfang und zum Thema „Support“ sehr eingeschränkt, aber dafür kostenfrei. Die zweite Version gibt es gegen einen ( in meinen Augen, fairen ) Kaufpreis zu erstehen. Bei der kostenpflichtigen Version ist dann auch die Möglichkeit gegeben die Tasks via Smartphone zu verwalten und eben auch bei eventuell entstehenden Problemen den Support kontaktieren zu können.

Da das ganze Java basierend ist, gibt es definitiv keine Probleme mit der Installation, welche durch das darunterliegende Betriebssystem gegeben sein könnten – ich selbst habe es erfolgreich auf einem Windows 8 PC, einem MacBook Pro und einem Xubuntu 12 Desktop testen können. Ich kann also nur empfehlen, einfach einmal die kostenfreie Version herunterladen ( hier die deutsche Version ), installieren und ausprobieren, schaden kann es ja auf keinen Fall 🙂

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