Airbeat One

Einfach nur geil … ich denke mit diesen drei Worten ist die Airbeat One verdammt treffend zu beschreiben.

Die Anfahrt an sich, schon ein Erlebnis der besonderen Art. Nicht nur, dass gute 50 Kilometer der Autobahn Richtung Berlin aus Baustellen bestanden, nein auch die Abschnitte, welche nicht von schicken gelb-orangenen Schildern eingerahmt waren kristallisierten sich als herrliche Schlaglochsuchstrecken heraus. Nun gut, darüber sehe ich einfach mal hinweg – die laute Musik und die Vorfreude täuschte über Schlaglöcher und Bodenwellen hinweg.

Angekommen am Ziel des Abends, nun aber wo hin mit dem Auto. Eine eigentlich recht normale Frage, aber nicht hier. Die Organisatoren hatten wohl mit nur wenigen hundert Besuchern gerechnet, so schien es zumindest bei der Auswahl der Parkplätze der Fall zu sein. Aber auch hier erwies sich die Kreativität als sinnvoll. Ab in die Wiese und mal sehen, was so ein wenig Traktionskontrolle nicht alles hin bekommt. Okay, noch schnell alles im Auto verstaut, was sinnloser Ballast wäre und ab dafür ins Getümmel.

Von dem Moment an, als die ersten Basswellen durch den Körper zogen, gab es kein halten mehr. Hunderte, ja tausende Menschen waren auf einer riesigen Fläche an einem spiegelglatten See beisammen. Flackerndes Licht, berauschende Klänge aus allen Richtungen und gute Laune. Ich konnte sie fast greifen, die Freude und die Partylaune, welche hier an jedem Fleckchen in der Luft lag. Geile Musik, verschwitzes Tanzen unter freiem Himmel und rythmisches Raven in der Menge – wundervoll. Mit jeder Bewegung meines Körpers begab ich mich mehr und mehr in einen Rausch der Freude und alles war einfach nur noch Airbeat One.

Nach Stundenlangem Tanzen, Raven und Abhotten die wohlverdiente Pause am See. Den kalten und doch feinen Sand zwischen den Zehen und im Blick, auf dem dunklen und glatten See gespiegelt die beeindruckende Show der Laseranlage. Grüne und Rote Formen zeichneten sich am gegenüberliegenden Ufer an den Bäumen ab … eine Wohltat für alle Sinne.

Irgendwann war es aber dann soweit und der Heimweg wurde angetreten. Der Rückweg ohne Baustellen, welch‘ ein Wunder aber dafür gab‘ sich auch auf diesem Weg die Anlage im Auto beste Mühe die Klänge von Trance und Goa beeindruckend auf den Körper zu übertragen. Das fiel nicht schwer, denn noch tagelang hielten die Eindrücke dieses Open-Airs an … Airbeat One 2008, ich bin dabei !

Kategorien Media

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