Ballast des google Chrome

google Chrome, ein weltweit immer ( noch ) beliebter werdender Browser, welcher längst den bisherigen Platzhirschen wie Mozilla Firefox und Microsoft Internet Explorer die Spitzenplätze streitig macht respektive bereits diese von dort verdrängt hat.

So toll und schnell der google Chrome allerdings auch sein mag, so hat aber auch er seine Ecken und Kanten und eine davon treibt meine CPU ab und zu in den Wahnsinn …

Im Hintergrund läuft auf meinem Rechner ein, auf den ersten Blick unscheinbarer Prozess, der „google Chrome Helper“. Interessant wird es dann, wenn dieser Prozess beginnt sich zu vermehren … ja, ich weiss dass sich das nun nicht gerade sehr professionell liest, doch ich muss gestehen es fühlt sich für mich wirklich so an – dieses Miststück vermehrt sich einfach so ( es spawnen weitere Helper-Prozesse, um es technischer auszudrücken, welche teilweise bis zu 20% aller CPU Ressourcen beanspruchen ).

Um das Problem zu umgehen hatte ich begonnen diverse Helferchen des google Chrome nach und nach abzuklemmen:

Chrome Settings

Diese beiden, nennen wir sie einmal „Features“, sorgen für eben dieses, in meinen Augen unkontrollierte Ausufern der Helper-Prozesse, denn nach deren Deaktivierung war Ruhe 🙂

Was machen diese beiden Helferchen eigentlich, wird sich nun der ein oder andere bestimmt fragen, auch diese Antwort will ich nicht schuldig bleiben.

Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben

Wird hier eine Webadresse falsch oder nicht vollständig eingegeben, wird eben mithilfe dieses Helferchens anhand der IP-Adresse, eventueller Cookies und der bereits vorhanden eingegebenen Adresse ein „passendes Gegenstück“ seitens google gesucht und entsprechend vorgeschlagen. Dass hierbei natürlich alle diese Informationen des lokalen Rechners brav an google geschickt werden sollte ebenfalls nicht aus den Augen gelassen werden 😉

Phishing- und Malwareschutz aktivieren

Dieses nette Feature schickt vor dem entsprechenden Aufruf der eigentlich angeforderten Webseite eben deren URL an google, wo diese dann gegen eine Liste bekannter Phishing-Webseiten geprüft wird. Die Funktion hier gleicht der Spamfilter-Funktion diverser Mailserver … naja, mit dem unschönen Nebeneffekt, dass dadurch mehr oder minder das gesamte lokale Surfverhalten an google geschickt wird – einfach auch hier entscheiden, ob das so wirklich gewünscht ist, ganz unabhängig von dem eigentlich hier angesprochenen Performance-Aspekt 😉

Wie wäre es damit ...

2 Comments

    1. Seit diesem Beitrag ist nun auch ja schon eine ganze Zeit vergangen, sicher hatte hier google auch nachgebessert – es sind ja bereits diverse Master-Updates für den Chrome nachgeschoben worden. Ich selbst nutze Chrome nicht mehr ( so intensiv ) und kann deswegen auch keinen „verbindlichen Eindruck“ hierzu mehr geben.

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