ownCloud 9 – geteilte Community

Es ist schon recht lange her, dass ich hier zuletzt über eines meiner Lieblingstools berichtet hatte – ownCloud. Nach wie vor nicht weniger aktiv von mir genutzt, doch mittlerweile in der Version 9.1.0 verfügbar und selbstverständlich auch bereits auf meinem Server entsprechend aktualisiert 🙂

Eine ganze Reihe angehübschter und auch neuer Features machen dieses Release wirklich sehenswert. Ich bin einmal gespannt, wie sich hier die Entwicklung eben solcher Features in Zukunft gestalten wird, was Releasezeiten und Qualität angeht, denn einer der ownCloud-Gründer, Frank Karlitschek hat sich im Juni diesen Jahres entschieden ein eigenes ( Konkurrenz- ) Produkt ins Leben zu rufen – nextcloud.

Nun aber erst einmal zur Aktualisierung von ownCloud, welche bei mir von der Version 9.0.4 auf eben die aktuelle Version 9.1.0 vonstatten ging:

  • Aktuelle Version ( 9.1.0 ) herunterladen
  • Die Konfigurationsdatei ( [Document-Root]/config/config.php ) wegsichern
  • Das gepackte zip-Archiv auf dem gewünschten Server entpacken ( das Document-Root kann / sollte beibehalten werden )
  • Die Konfigurationsdatei ( [Document-Root]/config/config.php ) zurück kopieren
  • File- und Verzeichnisrechte ggf. anpassen
  • Die URL wie gehabt aufrufen und dann startet der Upgrade-Prozess von selbst

Die Web-Oberfläche an sich hat sich nicht weiter verändert, was aus meiner Sicht auch gut so ist, denn es ist alles da wo man es erwartet. Gefühlt ist der Seitenaufbau flüssiger als noch in der vorherigen Version, doch das ist eventuell einfach nur mein subjektiver Eindruck. Eine der interessantesten Neuerungen ist die nun verfügbare Two-Factor-Authentication. Ich habe diese bisher nicht weiter getestet, aber vielleicht finde ich ja nach diesem Artikel hier noch etwas Zeit dafür 🙂

Die vollständige Liste der Änderungen gibt es wie bisher auch auf der offiziellen ownCloud-Webseite zu finden.

Wie Eingangs schon kurz angerissen, ist nun die Community von ownCloud in einem, nennen wir es einmal, „gespaltenen Status“. Das aktuell bereits als stable ausgelieferte Parallelprodukt nextcloud ist ein harter Konkurrent. Die Featureliste ist nicht minder lang und auch die Qualität der Releases scheint auf einem wirklich stabilen Niveau zu sein. Meine Ubuntu-VM steht schon frisch installiert bereit und wird wohl demnächst eine erste nextcloud Installation erfahren – ich halte Euch hierzu auf dem Laufenden 🙂

Wie wäre es damit ...

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